MEINE BIOGRAFIEARBEIT

Da ich als Biografiecoach sehr tiefe Einblicke in dein Leben bekomme und mir bewusst ist, dass dies eine große Portion Vertrauen in mich benötigt, möchte ich mit diesem Blogartikel über mich, mein Leben und meine eigene Biografiearbeit einen Schritt auf dich zugehen und dir zuerst mein Vertrauen entgegenbringen. Ich kann, da dieser Artikel für die Öffentlichkeit zugänglich ist, allerdings nicht zu sehr in die Tiefe gehen, da ich die Menschen, die in meinem Leben waren und sind, schützen möchte. Eines möchte ich auf jeden Fall klar und deutlich formulieren: ich mache keinem Menschen irgendwelche Vorwürfe! Ich bin von Herzen dankbar für jede Begegnung - für jede Schöne und für jede Herausfordernde, denn daran durfte ich wachsen.

Mein Weg - MEINE BIOGRAfIE

Das Lebenshaus | Die Themen der einzelnen Jahrsiebte
Das Lebenshaus | Die Themen der einzelnen Jahrsiebte
Mein Lebenshaus
Mein Lebenshaus

1. Jahrsiebt | KINDHEIT 0-7 Jahre

Ich bin im Oktober 1976 in Oberösterreich in einem Krankenhaus geboren. Meine Geburt verlief grundsätzlich komplikationslos; ich verbrachte aber wohl einige Zeit im Geburtskanal und erst Hilfe von Außen befreite mich aus dieser Situation. Diese Geburtsstrategie als erste Krisenbewältigung, die sich tief in das Körpergedächtnis einspeichert, habe ich unbewusst viele Jahre beibehalten; ich habe unangenehme Situationen lange ausgehalten, bis ein Auslöser von außen kam und die Situation sich damit mitunter sehr schnell verändert hat. Die Ressource aus dieser Strategie ist, dass ich sehr geduldig sein und lange aushalten kann. Die Erkenntnis die ich daraus ziehe ist, dass ich dieser unbewussten Strategie nicht mehr folgen muss - ich kann selbst entscheiden, wann ich eine Situation verändern oder verlassen will und muss nicht auf einen Auslöser von außen warten. Damals war es auch üblich, dass die neugeborenen Babys im Krankenhaus auf eine Babystation gelegt wurden - weg von der Mutter. Diese unnatürliche Trennung hatte mit Sicherheit auch eine einschränkende Wirkung auf mein weiteres Leben.

 

Aufgewachsen bin ich in einer mittelständischen Familie in einem schönen Haus mit großem Garten in einem kleinen Ort Nähe Vöcklabruck. Ich war ein sehr gewünschtes Wunschkind, also etwas ganz Besonderes für meine Eltern und erhielt ihre ganze Aufmerksamkeit und ihren Stolz. Mein Vater war selbständig, meine Mutter hat für das Geschäft meines Vaters die Buchhaltung gemacht. Als ich 2 1/2 Jahre alt war bekam ich eine Schwester, über die ich mich sehr freute.

 

Ich hatte eine glückliche Kindheit, wurde geliebt und hatte alles, was man braucht. Bis auf harmlose Krankheiten war ich gesund - woraus sich allerdings in der Jugendzeit der Glaubenssatz entwickelt hat: im Gegensatz zu den Menschen in meinem Umfeld bin ich recht gesund. Wenn ich älter bin, kommt bestimmt alles zusammen und ich werde schwer krank. Davor hatte ich echt Angst.

 

Doch trotz dieser besten Voraussetzungen habe auch ich kleine Traumen erlebt, Glaubenssätze, Muster und Prägungen mitbekommen, die sich manchmal günstig und manchmal recht ungünstig auf mein weiteres Leben ausgewirkt haben.

 

An meine Kindheit kann ich mich, wie es bei den meisten Menschen der Fall ist, so gut wie gar nicht erinnern - die meisten "Erinnerungen" stammen hauptsächlich von Fotos und Erzählungen. Eine davon möchte ich kurz erwähnen: ich wollte gerne Ballett tanzen. Doch leider kam in dem Ort, in dem ich aufwuchs, kein Kurs zustande. Mit 13 Jahren hatte ich dann die Gelegenheit doch noch Ballettstunden zu nehmen; doch jeder erzählte mir, dass es zu spät ist in diesem Alter noch mit Ballett anzufangen. Also habe ich wieder aufgehört.

 

Die einzige eigene Erinnerung habe ich an meine Kindergartenbesichtigung. In dieser Erinnerung sehe ich bis auf die Leiterin und eine Pädagogin die leeren Räume des Kindergartens vor mir. Ich fühle etwas Scheu, aber auch Neugier und Vorfreude. Ich habe den Kindergarten drei Jahre lang besucht und habe ihn sehr geliebt. Die erste Erinnerung hat wohl eine Bedeutung, allerdings habe ich die bisher noch nicht herausfinden können.

 

Zur Malaufgabe: Meine Kindheit nehme ich sehr sonnig und voller Liebe wahr. Das Bild zeigt das von meinem Vater selbst gebaute Spielhaus im Garten, den Kirschbaum, den ich so liebte und den Gemüsegarten, in dem meine Mutter allerlei Sorten angebaut hat. Die vier Blumen stellen mich und meine Familie dar.

2. JAHRSIEBT | SCHULZEIT 7-14 Jahre

An meine Schulzeit habe ich ebenfalls großteils gute Erinnerungen. Wir waren jedes Jahr drei Wochen am Meer im Urlaub, haben am Wochenende oft Ausflüge gemacht und waren viel wandern. Meine Eltern haben immer ihr Bestes gegeben und alles dafür getan uns gerecht, liebevoll, aber dennoch mit Strenge zu erziehen. Dass in dieser Zeit sehr viele Prägungen und Muster auf mich einwirkten, war mir damals noch nicht bewusst. Ich kann mich nur erinnern, dass ich meist mit dem Satz: sei brav und grüße schön die Leute aus dem Haus geschickt wurde. Weitere Sätze, die ich in Erinnerung habe: was denken denn die anderen und aus dem Umfeld: du bist so hübsch, du wirst den Männern mal den Kopf verdrehen.

 

Mit 8 Jahren hatte ich eine Operation und dadurch ein prägendes Trauma erlitten. Ich war vor der Operation völlig allein; damals war es normal, dass die Eltern nicht dabei sein durften. Nur eine etwas ältere Zimmerkollegin hat versucht meine Angst und meine Verlassenheit mit gutem Zuspruch zu lindern. Der Glaubenssatz, der aus dieser Erfahrungen entstanden ist war, dass ich schwere Situtationen allein und ohne Hilfe durchstehen muss. Die Ressource daraus ist, dass ich fähig bin und es schaffe, schwere Situtationen auch allein zu bewältigen. Das Trauma konnte ich mit der Biografiearbeit erkennen und mit THEKI® lösen.

 

Als ich 9 Jahre alt war, wurde meine Schwester krank und ein Großteil der Aufmerksamkeit galt verständlicherweise ihr. Ich lief nur mehr nebenher, zumindest empfand ich es damals so. Die geringere Aufmerksamkeit meiner Eltern und das daraus resultierende Gefühl weniger wert zu sein und weniger geliebt zu werden, wirkte sich sehr prägend auf mein Leben aus. Die Liebesromane, die mir mit ungefähr 13 Jahren in die Hände fielen, haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass ab Mitte der Jugendzeit die unbewusste Suche nach der einen großen Liebe begann, die mir die fehlende Aufmerksamkeit und damit meinen Selbstwert geben sollte,...

 

Zur Malaufgabe: Mein Bild zeigt die Urlaube, die wir am Meer gemacht haben, die Wanderungen und Ausflüge. Und das Krankenhaus, in dem ich die traumatische Erfahrung des verlassen seins gemacht habe.

3. JAHRSIEBT | JUGENDZEIT 14-21 Jahre

...was sich in der Jugendzeit in einem regen Wechsel von verliebt und entliebt sein zeigte.

 

Mit 15/16 Jahren erlebte ich mein leidvollstes Schuljahr. Im 9. Pflichtschuljahr habe ich mich für eine Schule entschieden, in der ich völlig fehl am Platz war. Doch ich hatte absolut keinen Wunsch oder Plan, was meine berufliche Zukunft betrifft, also ging ich einfach an dieselbe Schule wie eine gute Freundin, die vorhatte Jura zu studieren. Für mich kam ein Studium nicht in Frage, denn ich wollte Geld verdienen, so schnell wie möglich ausziehen und frei sein.

 

Ich habe bereits in der Schulzeit von der eigenen Wohnung geträumt. Kaum zu glauben, bei diesem liebevollen Elternhaus, in dem ich aufwachsen durfte. Doch unbewusst haben mir meine Eltern sehr einschränkende Glaubenssätze mit auf den Weg gegeben, die sie wiederum von ihren Eltern übernommen hatten. Davon wollte ich mich unbewusst befreien. Es kam zu einem Schulwechsel. Nach 3 Jahren Handelsschule startete ich meine berufliche Laufbahn als Kaufmännische Angestellte und hatte mit 18 Jahren meine erste richtige Beziehung.

 

Zur Malaufgabe: Ich als 18-jähriges zartes Blümchen, das gerade dabei ist aufzublühen, doch eine undurchsichtige Haube aus begrenzenden Glaubenssätzen, Mustern und Prägungen ließ mich all die Möglichkeiten, die das Leben geboten hätte, dargestellt durch die Schmetterlinge, gar nicht wahrnehmen. Sie schlossen auch mein Herz, mein höheres Ich ein; mein Wille und demnach auch meine Handlungen waren wie in Ketten gelegt. Ich hatte zwar gute Wurzeln, doch die waren nicht sehr fest in der Erde verankert, sodass man mich jederzeit hätte ausgraben und einfach mitnehmen können. So merkwürdig es klingt - das ist mein Lieblingsbild!

4. JAHRSIEBT | WOHNZIMMER 21-28 Jahre

Dieses Jahrsiebt war geprägt von Freundschaft, Ausgehen, Umzügen, und wie sollte es anders sein - wechselnden Beziehungen. Am Anfang jeder Beziehung dachte ich: das ist sie jetzt, die große Liebe! - nur um nach einer Weile festzustellen, dass dem doch nicht so ist.

 

Der Satz aus meiner Schulzeit: du bist so hübsch... zeigte in diesem Jahrsiebt seine Auswirkung. Ich habe angefangen mich über meinen Körper und mein Aussehen zu definieren und habe meinen Selbstwert und meinen Erfolg bei der Suche nach der einen großen Liebe danach ausgerichtet. Mit dem Ergebnis, dass ich immer unzufrieden mit meinem Aussehen war. Ich war zu dieser Zeit sehr materiell orientiert. Spiritualtität, so wie ich sie heute verstehe, kannte ich damals noch nicht und mit Religion und der römisch-katholischen Kirche, mit der ich aufgewachsen bin, konnte ich einfach nichts mehr anfangen.

 

Ich habe mich mit all meinem Tun so gut es ging im Rahmen meiner Prägungen bewegt. Ich war meist schön brav und angepasst und es gab nie erwähnenswerte Ausschweifungen - was ich heute als absolut positiv sehe. Nur die wechselnden Beziehungen aufgrund der getriebenen Suche nach der großen Liebe fielen vielleicht etwas aus dem Rahmen - auf jeden Fall aus der Sicht meiner Eltern ;-)

 

Mit 24 Jahren war die Suche vorübergehend beendet. Ich habe meinen ersten Mann kennengelernt, der dieses von Glaubenssätzen, Prägungen und Mustern zugedeckte Blümchen, im übertragenen Sinn, tatsächlich ausgegraben...

 

Zur Malaufgabe: Mein erster Mann als bodenständige, fest verwurzelte Eiche, die genau weiß was sie will. Ich daneben als zugedecktes, zartes Pflänzchen im Topf, das man jederzeit mitnehmen kann.

5. JAHRSIEBT | ARBEITSZIMMER 28-35 Jahre

...und nach unserer Hochzeit nach Deutschland mitgenommen hat. Das hat mich zu dieser Zeit zusätzlich zu all den Begrenzungen auch noch entwurzelt; aus heutiger Sicht war dies unvermeidlich, um 300 km weit entfernt von meiner Ursprungsfamilie zu mir selbst zu finden. Doch das war nur der Anfang - bis zur Selbstfindung war es zu diesem Zeitpunkt noch ein weiter Weg.

 

So, wie ich in der Jugendzeit mein leidvollstes Schuljahr erlebt habe, habe ich im Arbeitszimmer, dem Raum, der genau darüber liegt und in Beziehung mit der Jugendzeit steht, mein leidvollstes Jahrsiebt erlebt. Die unbewusste Suche nach ungeteilter Aufmerksamkeit und Liebe wirkte weiterhin. Es kam ein Auslöser von außen, der mich, ganz nach meiner Geburtsstrategie, aus der einen Situation befreit und in eine andere Situation gebracht hatte. In dieser Zeit verlor ich mich selbst noch mehr. Ich bin meinem niederen Ich erlegen und habe mich von ihm beherrschen lassen. Dies hat mich dazu gebracht Dinge zu tun, auf die ich heute nicht stolz bin. Ich war weder ehrlich noch wahrhaftig und ich habe mich selbst verleugnet  - um zu gefallen und um Liebe und Selbstwert zu erhalten. Doch das Gegenteil passierte - mein Selbstwert sank noch weiter.

 

Zur Malaufgabe: Ich als Boot (mein höheres Ich) auf der stürmischen See des Egos (mein niederes Ich), das mich zu verschlingen drohte und bereits Schaden an meinem Segel angerichtet hat.

6. JAHRSIEBT | JAMES-BOND-RAUM 35-42 Jahre

Im Arbeitszimmer war ich vom Ego noch sehr eingewickelt, im James-Bond-Raum fing das Ego langsam an zu bröckeln, mein wahres ICH bahnt sich den Weg frei. Dies verursachte zwar Sprünge, die ich aber in der Mitsommerzeit durch mein immer mehr befreites wahr

Sehr zeitnah zum 2. Mondknoten bahnte sich mein höheres Ich durch all die Schichten meines niederen Ich einen Weg und bescherte mir mit der Frage: was mache ich hier eigentlich? einen Aufwachmoment. An einem Mondknoten treffen sich Sonne und Mond erneut in der Konstellation unserer Geburt und öffnen damit den Raum des Unbewussten.

 

Mir wurde, getreu meiner Geburtsstrategie, ein weiterer Auslöser geschickt, damit ich die Situation verlassen konnte. Es folgte wieder eine Trennung und eine neue Beziehung, von der ich hoffte, dass es diesmal die große Liebe ist. Ich zog wieder zurück nach Österreich, aber immer noch weit genug, sogar noch weiter als zuvor, von meiner Ursprungsfamilie entfernt. Die neue Beziehung war anders, aber nicht weniger herausfordernd. Man nimmt sich halt immer selbst mit, mit all seinen Unzulänglichkeiten. Diesen Mann habe ich geheiratet und wir haben eine wundervolle Tochter zusammen.

 

In diesem Jahrsiebt habe ich angefangen, mich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen. Ich habe begonnen vieles zu hinterfragen und habe mich aufgrund meines Glaubenssatzes aus der Jugendzeit intensiv damit beschäftigt, die Ursachen von Krankheit und Heilung herauszufinden. Ich habe eine Möglichkeit gesucht von zu Hause aus arbeiten zu können, habe mich im Network Marketing versucht und festgestellt, dass ich zum einen kein Verkauftalent habe und es mir zum anderen zu oberflächlich erschien nur Produkte für ein besseres Aussehen zu verkaufen. Ich wollte tiefer gehen. Ich wollte etwas machen, was Menschen wirklich hilft. Ich habe weiter gesucht und bin auf das Thema Bewusstseinserweiterung gestoßen und habe dazu ein Seminar und eine Ausbildung bei Clemens Kuby gemacht und konnte mit dieser Methode eine aussichtslose Situation verändern.

 

Zur Malaufgabe: Im Arbeitszimmer war ich vom niederen Ich (blaue Wolke) noch sehr eingewickelt, die Tasse im Außen aber noch heil; im James-Bond-Raum fing das niedere Ich langsam an sich zu lichten, die Strahlen meines höheren Ich konnten bereits durchleuchten. Dies verursachte zwar Sprünge in der Tasse, die ich aber in der Mitsommerzeit durch mein immer mehr befreites höheres Ich kleben und wie in der japanischen Kunst Kintsugi sogar mit Gold verzieren konnte. Das niedere ich wird von meinem höheren Ich immer mehr beherrscht.

7. JAHRSIEBT | MITSOMMERZEIT 42-49 Jahre

Anfang der MItsommerzeit bin ich auf die Spiritualität gestoßen. Erst habe ich meine Erfahrungen mit der modernen Esoterik gemacht. Doch dies hat mich nicht erfüllt. Es war alles irgendwie konfus, unklar und total verwirrend. Ab dem Zeitpunkt habe ich bewusst angefangen nach Wahrheit zu suchen. Ich habe mich gefragt, wie es sein kann, dass gefühlt jeder was anderes sagt. Auch meine Suche nach den Ursachen für Krankheit und Heilung ging in diesem Jahrsiebt weiter.

 

Aufgrund meiner intensiven Wahrheits- und Heilungssuche bin ich auf Sandra Weber und THEKI® gestoßen. Ich habe die Seminare THEKI® 1 bis 3 besucht, weiters die Seminare, Seelenkraft, Ahnenkraft, Herzenskraft und Handauflegen. Mit dieser Methode und diesem Wissen konnte ich viele meiner Themen erkennen und lösen und konnte so immer mehr zu mir selbst finden.

 

Ich habe immer weiter nach Wahrheit gesucht, am Ende schon regelrecht verzweifelt und bin dann endlich auf Rudolf Steiner und die Anthroposophie gestoßen. Ich habe nach einigen Lehrgängen festgestellt, dass ich hier nicht nur Wahrheit finden, sondern auch lernen kann, wie man mit der von Rudolf Steiner begründeten Erkenntniswissenschaft Behauptungen auf Wahrheit prüft. Klar, sturkturiert, logisch - aber mit Herz. Spirituelle Wissenschaft eben. Hier kam ich das erste Mal mit der Biografiearbeit in Berührung. Ich wollte mir die Arbeit mit meiner Biografie erst in Eigenregie anhand eines Buches aneignen, doch das hat mich überfordert.

 

Auf der gezielten Suche nach einer Ausbildung zur anthroposophischen Biografiearbeit bin ich auf Dr. med. Susanne Hofmeister gestoßen und habe die Fortbildung Biografiearbeit im Lebenshaus® besucht. Diese war der Durchbruch in meiner Selbstfindung!

 

Die Erfahrung mit 9 Jahren, meine Wahrnehmung dazu und all das Leid, dass ich zum einen erfahren, zum anderen durch meine getriebene Suche nach Liebe, die ein anderer Mensch mir geben sollte, aber auch verursacht habe, wurde zu meinem größten Lebensleid und zum roten Faden, der sich durch mein ganzes bisheriges Leben zog. Doch durch das Erkennen mit der Biographiearbeit konnte ich diese unbewusste Suche beenden - denn ich habe erkannt, dass die Suche nach der großen Liebe eigentlich die Suche nach mir selbst war.

 

Es tut mir unendlich leid, dass ich Menschen in dieser Unbewusstheit verletzt habe. Doch eines ist sicher - hätte ich das alles früher gewusst, hätte ich mit Sicherheit anders gehandelt, denn ich habe und hatte nie die Absicht anderen weh zu tun. Wie Søren Kierkegaard so treffend formuliert hat: Leben muss man das Leben vorwärts. Verstehen kann man es aber nur rückwärts.

 

Mein Lebensleid wurde zu meinem Lebensleitmotiv und zu meiner Zukunftsvision. Ich musste mich selbst verlieren, um mich in all diesen Erfahrungen wieder zu finden. Nun sehe ich mich in der Lage andere Menschen bei der Suche nach sich selbst zu begleiten. Vielleicht hatte ich auch deshalb keine bestimmten Berufswünsche - im Leben hat tatsächlich alles einen Sinn!

 

Übrigens - wenn man sich selbst findet, findet man auch den richtigen Partner. Oder man hat ihn bereits. Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest - wie der Buchtitel von Eva-Maria Zuhorst so treffend beschreibt. Und noch etwas: ich bin jetzt 46 und habe entschieden, mir meinen Kindheitstraum von Ballettstunden zu erfüllen. Ich habe kein Ziel mit den Stunden, Primaballerina werde ich sicher nicht mehr - dafür ist es jetzt tatsächlich zu spät ;-) Ich will einfach nur den Ballettzauber fühlen und etwas für mich und meinen Körper tun.

MEINE ZUKUNFTSVISION

Die Malaufgabe zu meiner Zukunftsvision ist selbsterklärend, wie ich finde. Ich möchte Menschen begleiten, sich selbst zu finden - so wie ich mich selbst gefunden habe.

 

Mein Weg war lang und steinig, aber ich habe es, dank der Erfahrung durch die Operation in meiner Schulzeit, in der ich eine schwere Situation allein durchstehen musste, auch allein geschafft. Hätte ich mir erlaubt Hilfe in Anspruch zu nehmen, hätte ich mich vielleicht schon früher gefunden. Doch ich bin sicher, auch das musste so sein - vielleicht, damit ich dir aus meiner Erfahrung heraus sagen kann - du darfst dir Hilfe holen! Egal wo. Recherchiere und finde die für dich passende Begleitung, die für dich passende Methode. Ich kann dich nur einladen mutig zu sein und loszulegen. Es lohnt sich sosehr! Und sollten dich die Methoden, mit denen ich arbeite ansprechen und du aufgrund meines Artikels Vertrauen zu mir aufbauen konntest, freue ich mich natürlich sehr, wenn deine Wahl auf mich als deine Begleitung fällt!

Ich habe lange gebraucht, um mit meinem Glücksatelier sichtbar zu werden. Der Name entstand Anfang 2020, die Idee dazu schon viel früher. Die Angst vor Verurteilung, vor allem wegen meines spirituellen Weges, der von vielen Menschen in meinem Umfeld nicht verstanden, belächelt und vielleicht sogar verurteilt wird, war unglaublich groß. Doch ich habe die Angst mit der Biografiearbeit im Lebenshaus® erkennen dürfen und habe sie mit THEKI® in Mut verwandelt. Ich habe die Haube von der zugedeckten Blüte genommen, die nun endlich voll aufblühen darf. Hier bin ich nun mit meinem, deinem, unserem Glücksatelier und hoffe, dass mein Weg und meine Erfahrungen all den Menschen zum Segen werden, die meine Begleitung in Anspruch nehmen wollen. Vielleicht sogar auch dir!


Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Papa (Donnerstag, 12 Januar 2023 10:59)

    Liebes Töchterlein,
    ein großes Kompliment darf ich dir für deine sehr ansprechende Homepage machen. Für die Einblicke in deine Lebensphasen möchte ich mich bedanken und es tut mir leid, dass ich meinen Kopf zu sehr in meine Arbeit gesteckt habe, sonst hätte ich deine schwierigen Lebensphasen erkennen und in manchen Situationen mit liebevollem Rat helfen können.
    Ich wünsche dir auf deinem weiteren Lebensweg alles Gute und dass du viele Menschen, die Hilfe benötigen, auf ihrem Weg begleiten darft.
    In Liebe, dein Paps

  • #2

    Rita (Donnerstag, 12 Januar 2023 11:19)

    Lieber Papa,
    vielen Dank für deinen lieben Kommentar!
    Du kennst ja meine Einstellung - es hat alles einen Sinn und es war gut, genauso wie es war! Du hast immer dein Bestes gegeben und hast mehr als gut für mich, für uns gesorgt und warst auch immer für mich da, wenn ich dich gebraucht habe. Dafür bin ich dir sehr dankbar!
    Ich hab dich lieb!
    Rita